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Der Traum von Mond und Sonne zerfällt in tausend Teile
Sekunden, Stunden, Tage zerrinnen im Moment.
Planeten werden Staub, der Freund wird kalt wie fremd
Und alles, was du sieht, vergeht in eigner Eile.
Der Morgen zeigt sein Bild, du siehst in neuen Farben
Doch ohne Sinn ist Hoffnung, geht sie nicht zu Gericht.
Die Trauer, die dich prägte, verbleibt ohne Gesicht
Das Lachen alter Lippen zeichnet dieselben Narben.
Trotzdem verblasst der Winter, nimmt Kälte und Sturm mit
Wärme belebt den Boden, sie zeichnet jeden Schritt;
Selbst im Gesetz der Zeiten: Alles altert und bricht.
Die letzte Stunde naht, du wirst den Lauf nicht hindern.
Ob du lebst oder stirbst, es wird die Angst nicht mindern:
Die Erde bleibt am Kreisen, doch sie ändert sich nicht.
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